Nura & Shary Reeves & Helene Lange

1. NURA 1988 –

Nura has used her successful music career to shake up the male-dominated hip-hop scene and defy racial and gender stereotypes. Nura’s songs mix toe-tapping beats with attitude that draws on her experience as a black woman.

Nura kicked off her career in the hip-hop group “Die toten Crackhuren im Kofferraum”, but quickly moved on when she realized she craved more ownership over her music. She teamed up with rapper Juju to form SXTN, and the two made a name for themselves with their witty, provocative rhymes. The fame from SXTN – and now a budding solo career – have made Nura one of the most successful musicians in Germany, despite online insults about her identity as a woman of colour.

Nura hails from Eritrea, but fled to Germany with her mother and siblings when she was 3 years old because of the Gulf War.  Because of her experiences, Nura is very outspoken about her beliefs on immigration and prejudice. At a recent concert, she led the crowd in a chant saying “Refugees are welcome here,” and she controversially performed at a solidarity concert in opposition of right-wing radicals in Chemnitz. Her political commentary doesn’t stop there: she uses her voice (both figuratively and literally) to advocate for LGBT rights, female representation, and more. 

Deutsch

Die Musikerin Nura trotzt der männlich dominierten Hip-Hop-Szene und räumt mit rassistisch- & geschlechtlichen Stereotypen auf. Ihre Songs sind eine Mischung aus mitreißenden Beats und provokanten Texten, die u.a. ihre Erfahrungen als schwarze Frau in Deutschland und der Musikindustrie widerspiegeln.

Nura startete ihre Karriere in der Hip-Hop Gruppe Die toten Crackhuren im Kofferraum, sehnte sich aber schnell nach mehr Einfluss auf ihre Musik und tat sich schließlich mit Rapper Juju zusammen. Sie gründeten die Gruppe SXTN und machten sich einen Namen mit ihren scharfsinnig-witzigen und provokativen Reimen. Heute zählt Nura zu einer der erfolgreichsten Musikerinnen Deutschlands – trotz aller Online-Beleidigungen über ihre Identität als dunkelhäutige Frau.

Nura stammt aus Eritrea, musste aber mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern wegen des Golfkrieges fliehen, als sie 3 Jahre alt war. Aufgrund ihrer Erfahrungen spricht sie unverblümt ihre Meinung über Immigration und Vorurteile. Bei einem ihrer vergangenen Konzert brachte sie ihr Publikum dazu gemeinsam „Refugees are welcome here“ zu singen. Außerdem trat sie beim umstrittenen Gemeinschaftskonzert gegen Rechte Radikale in Chemnitz auf. Ihre politischen Kommentare beziehen sich aber auch auf andere soziale Herausforderungen. So nutzt sie ihre Stimme (metaphorisch und wörtlich) um für LGBT-Rechte einzustehen, um Weiblichkeit zu repräsentieren und vieles mehr.

2. SHARY REEVES 1975 – 

Shary Reeves’ long list of impressive titles includes actor, athlete, activist, and former host of the children’s TV show “Wissen macht Ah!Shary’s philanthropic involvement – especially for fighting against climate change and childhood cancer – have earned her the German Order of Merit and an ambassadorship for the UN Decade of Biodiversity.

As a proud LGBT woman of colour, Shary is a symbol of diverse representation in TV and a role model to her young fans. She spoke at Cologne Pride in 2009 and in 2014, penned her autobiography, “Ich Bin Nicht Farbig,” which discusses growing up black with a white foster family. As an advocate for women of colour, she uses her voice to speak out against discrimination.

Deutsch

Shary Reeves trägt eine Reihe beeindruckender Titel: darunter Autorin, Wohltäterin, Ex-Fußballspielerin und Moderatorin der Kinderserie „Wissen macht Ah!“. Für ihr humanes Engagement, speziell bei Themen wie Klimawandel oder Krebserkrankungen bei Kindern, wurde sie mit der Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland und mit dem Ehrentitel „Botschafterin“ der UN-Dekade Biologische Vielfalt geehrt.

Als stolze farbige Frau der LGBT-Szene ist sie im Fernsehen ein Symbol für Diversität und ein Vorbild für ihre Fans. Sie sprach 2009 und 2014 auf der Köllner Pride Parade und verfasste ihre Autobiographie Ich bin nicht farbig, welche sich mit dem Thema befasst als farbige Frau in einer weißen Pflegefamilie aufzuwachsen. Als Verfechterin der Afro-Deutschen Frauen nutzt sie ihre Stimme, um sich gegen Diskriminierung auszusprechen.

3. HELENE LANGE 1848 – 1930

Helene Lange was an outspoken teacher who published subversive criticisms of gender inequality in the 19th century. She campaigned for equal educational and career opportunities for middle class women in Germany and across the globe. Her most notable work was her 1887 “Yellow Booklet,” which criticized the education system for preparing girls to lead idle existences as wives.

Helene later founded the General German Teachers Association, which paved the way for the first six female graduates from high school in Berlin. This accomplishment was not enough; Helene continued to serve on the boards of German women’s associations, publish the five-volume Handbook of the Women’s Movement, and create a feminist magazine until she died in 1930. 

Deutsch

Helene Lange war eine sehr freimütige Lehrerin, die im 19. Jahrhundert für die damalige Zeit revolutionäre Kritiken zur Diskriminierung des weiblichen Geschlechts veröffentlicht hat. Sie startete Kampagnen zur Gleichberechtigung von Bildung und Karriereoptionen für Frauen der Mittelschicht – nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Ihr bedeutendstes Werk war das 1887 veröffentlichte Buch Gelbe Broschüre. Darin kritisiert sie das Bildungssystem, welches Mädchen darauf vorbereitete eine reine Existenz als Ehefrau des zu führen.

Später gründete Helene den Allgemeinen Deutschen Lehrerinnenverein und ebnete so de Weg für die ersten sechs Hochschulabsolventinnen aus Berlin. Doch damit nicht genug: Bis zu ihrem Tode im Jahr 1930, wirkte Helene weiterhin im Ausschuss des Verbands Deutscher Frauen, veröffentlichte das fünfbändige Handbuch der Frauenbewegung und gründete eine feministische Zeitschrift.

 

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